Leider sind die Ferien vorbei und man ist wieder nach Hause zurückgekehrt. Nach einer wunderschönen Zeit im Ferienhaus in Dänemark, hat man seine Sachen wieder zusammengepackt, von den in den letzten Wochen so vertraut gewordenen Orten Abschied genommen und sich schweren Herzens auf den Rückweg gen Süden gemacht. Aber ein Gedanke erhellte das schwermütige Herz, als die dänischen Schilder von den deutschen Autobahnschildern abgelöst wurden und man wieder etwas aufs Gas drücken konnte. Die Erinnerungen sind dabei, in Form eines kleinen, mit Daten vollgepferchten Speicherkärtchens in der Kamera. Aber wann soll man die sortieren?
Zu viel des Guten
Seit der Erfindung der digitalen Fotografie und des unendlichen Speicherplatzes haben fast alle Urlauber dieses Problem am Ferienende. Sobald sich ein Motiv geboten hat, wurde auch fotografiert, aus Angst den richtigen Moment zu verpassen auch gerne zwei oder dreimal das gleiche Motiv. Manchmal sieht man sogar Touristen, die einfach ihre Kamera wahllos in die Landschaft halten und abdrücken. In Zeiten teurer analoger Filme mit nur 36 Aufnahmen hat man sich dagegen jedesmal sorgfältig überlegt, was man fotografiert und wirklich unbedingt festhalten muss.
Die Strafe für den inflationären Gebrauch der Kamera folgt auf den Fuß. Hat man die Bilder einmal von der Kamera auf den Computer geladen, sieht man sich mit einer Unmenge Kleinansichten auf dem Desktop konfrontiert und kann so gar nicht richtig erkennen, welches denn jetzt das beste Bild von der Möwe am Strand ist und welches man löschen kann. Resigniert gibt man irgendwann auf und der Wust an Digitalbildern verschwindet in den Tiefen des PCs und ist auch nicht mehr vorzeigbar.
Einfache Tricks für mehr Übersicht
Mit ein paar einfachen Regeln lässt sich das Chaos gering halten. Man sollte versuchen wirklich nur zu fotografieren was auch ein gutes Motiv bietet. Macht man mehrere Aufnahmen von einem Motiv, sollte man direkt im Anschluss den besten Shot heraussuchen und die übrigen löschen. Dazu kann man ganz hervorragend kurze Autofahrten oder Wartezeiten an der Fähre nutzen. Die Menüführung der meisten Kameras ist sehr komfortabel und die Displays groß genug, so dass man eine gute Auswahl treffen kann. Nach der Rückkehr kann man dann einen zweiten Durchgang zum Sortieren starten, die kleinere Ausgangsmenge macht es nicht zu einer solch unüberwindlichen Aufgabe, wie es bei mehreren tausenden an Bildern, die heutzutage nicht selten aus einem dreiwöchigen Urlaub mitgebracht werden, der Fall ist.
Ist man mit dem Sortieren durch, sollte man direkt Digitalfotos bestellen und die Abzüge in ein Album kleben, so dass jeder, den es interessiert die Urlaubserinnerungen ohne viele Umstände durchblättern kann. Dann hat man auch selbst was von den Erinnerungen und muss nicht jedesmal erst den Rechner starten und sich mit mehreren um den einen kleinen Bildschirm scharen. Eine weitere Möglichkeit der neuen und äußerst komfortablen Dokumentation von fotographisch festgehaltenen Ereignissen, ist ein Fotobuch. Dabei kann man schon während der Sortierung mithilfe der Software die Bilder in die Seiten des Fotobuchs einordnen und bekommt dann zu meist verhältnismäßig günstigen Preisen das fertige Buch nach Hause geschickt.
