Endlich wieder Sommer, endlich wieder Urlaub! In den meisten Bundesländern sind die großen Sommerferien schon in greifbare Nähe gerückt und etliche Familien und Paare packen auch dieses Jahr wieder ihre Koffer um ein kleines und feines Ferienhaus in unserem nördlichen Nachbarland zu beziehen. Tausende freuen sich schon auf Strand, Meer und Sonne, auf ausgedehnte Fahrradtüren, bummeln in den idyllischen dänischen Ferienorten und Hot Dogs und Soft Eis in der Strandbar.
Kulinarisches in Dänemark
Denn diese beiden kulinarischen Genüssen sind wahrscheinlich für viele die Einzigen typisch dänischen, die ihnen einfallen. Vielleicht kommt noch rote Grütze hinzu und Vanillesoße. Denn tatsächlich ist die dänische Küche eher einfach gehalten. Eintöpfe, Schmorgerichte, Fischsuppen und zahlreiche mehl- und stärkereiche Süßspeisen bestimmten den dänischen Speiseplan.
Dänemark kann mehr!
Seit einigen Jahren jedoch festigt die dänische Küche den Ruf des Landes als Ziel, dass auch für Gourmets eine Reise wert ist. Geprägt wurde die Szene durch die dänische „Neue Nordische Küche“, die sich dadurch auszeichnet, dass sie Trends und Tradition auf einzigartige Weise neu kombiniert. Jüngst konnte sich bei der „Europameisterschaft der Köche“ dem „Bocuse d’Or“ in Genf der dänische Starkoch Rasmus Kofoed gegen die internationale Konkurrenz durchsetzen und den ersten Platz erkochen. Siegergericht war eine Kombination aus norwegischem Heilbutt und Schweizer Kalbfleisch. Er kochte im Finale des Wettbewerbs gegen 23 Konkurrenten.
Lust auf Abwechslung?
Der 36-jährige Spitzenkoch eröffnet in Kürze sein zweites Gourmetrestaurant namens „Geranium“ in Kopenhagen. Wer also genug Rote Grütze, Softeis und Hotdogs gegessen hat und seinen Gaumen mal mit etwas wirklich Exklusiven und Preisgekrönten verwöhnen will, plant bei seinem nächsten Urlaub am besten einen Abstecher in die Hauptstadt ein und lässt sich mal eine ganz andere Seite der dänischen Küche schmecken. Die nordische Küche scheint übrigens insgesamt auf dem Vormarsch zu sein: Zweiter des Genfer Wettbewerbs wurde ein Norweger und erst auf dem dritten Platz fand sich ein Vertreter der Gourmetnation Frankreich.
