Nicht wenige Deutsche legen heutzutage ihr Geld in Immobilien an. Nicht nur im eigenen Land, sondern vor allem auch dort, wo sie selbst das eigene Domizil im Urlaub oder während der Rente nutzen können. Besonders beliebt sind Spanien und Italien, aber auch in Dänemark haben viele bereits ein Feriendomizil erworben.
Auf die Lage achten
Doch worauf sollte man beim Erwerb achten? Natürlich sind vor allem die Stammdaten wichtig, wie: wann wurde es gebaut, wie ist die Lage, wie sehen Prognosen für die Gegend aus (Erosion am Strand, etc.pp). Denn es soll ja nicht nur lange halten, ohne das man viel dran machen muss, im Idealfall will man es ja auch die Saison über, wenn man selbst nicht vor Ort sein kann, vermieten.
Abgesehen davon, dass man sich mittels Rücklagen und entsprechender Mietverträge hinsichtlich Schäden absichern sollte, die die Mieter verursachen könnten, sollten natürlich auch Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden, wenn das Haus länger mal unbewohnt bleibt. Es gibt natürlich Ansprechpartner, bei denen man entsprechende Dienstleistungen in Anspruch nehmen kann. So z.B. einmal die Woche vorbeifahren, kurz lüften und den Rasen sprengen, gucken ob alles in Ordnung ist. Das reicht manchen aber nicht.
Wer sein Ferienhaus gut geschützt haben will, der kann sich beispielsweise außen an den Fenstern feste Rollladen anbauen lassen. Diese gibt es in unterschiedlichen Materialien und Ausführungen, so dass sie heutzutage auch bei asymmetrischen Fenstern eingesetzt werden können. Von innen oder per Fernbedienung bedienbar, schützen diese nicht nur die Fenster vor Vogelflug und anderen Außenwirkungen, sondern erschweren auch Vandalisten und Einbrechern ihr illegales Tun. Ist das Haus mal mehrere Wochen am Stück unbewohnt, braucht man sich mit einem solchen Schutz keine Gedanken um die Sicherheit der Einrichtung machen.
Alarmanlagen und Kameras nutzen
Alarmanlagen werden auch oft installiert. Hier lohnt sich aufgrund der divergierenden Leistungsinhalte in jedem Fall eine umfassende Beratung vom Fachmann. Denn man darf nie vergessen: im Zweifelsfall sind nicht Sie vor Ort, sondern Polizei oder andere Sicherheitsfachkräfte müssen so schnell wie möglich zum Einsatzort gerufen werden. Damit hier alles glatt läuft, sollte man sich vorab bei den entsprechenden Dienstleistern informieren und sich einen Ablaufplan für den Ernstfall präsentieren lassen. Ganz Gewitzte nutzen in Zeiten des World Wide Web Außen-Kameras mit Bewegungsmelder, die live über das Internet verfolgt werden können. So verliert man nie die Übersicht, egal ob man vor Ort ist oder 2.000 Kilometer entfernt.
Bei den Alarmanlagen unterscheidet man primär zwischen lauten und stillen Anlagen. Entweder Sie wollen die gesamte Nachbarschaft wecken und die Übeltäter mit dem Lärm in die Flucht schlagen. Oder Ihr Ziel ist eine Ergreifung der Täter, die sich sicher wähnen, weil die Anlage das Sicherheitsteam benachrichtigt ohne laut Krawall zu schlagen. Es gibt sogar Modelle, die einen Stromkreis an den Fenstern erzeugen. Auf diese Weise wäre zusätzlich zu den Rollladen eine zweite Barriere vorhanden, die es den Einbrechern schwer macht, hier vorzudringen. Grundsätzlich sollte man in dem Haus, in dem man nicht ständig oder die meiste Zeit des Jahres verbringt, keine wertvollen Gegenstände lagern. Natürlich halten sich viele nicht daran. Aber das A und O sind in dem Fall dann wirklich die installierten Anlagen, die Ihr Eigentum vor Zugriffen schützen sollen.
